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20 Jahre Spareinrichtung

20 Jahre sichere und nachhaltige Geldanlage: Spareinrichtung der WG „Lipsia“ eG feiert Jubiläum

Gründung am 9. September 2002 +++ Aktuelles Sparvolumen: circa 55,3 Millionen Euro +++ Vorteile: Ablösung von Bankdarlehen, Investitionen in den Wohnungsbestand, Mitgliederbindung, günstigere Zinskonditionen

Einfache, nachvollziehbare Sparangebote, attraktive Zinsen, keine großen Risiken: Als einzige Wohnungsgenossenschaft in Leipzig und eine von nur drei in Sachsen unterhält die WG „Lipsia“ eG eine Spareinrichtung. In diesen Tagen feierte sie ihr 20-jähriges Bestehen. Am 9. September 2002 mit 38 Verträgen gestartet, vertrauen ihr heute knapp 1.950 Menschen ihr Erspartes an. Das Sparvolumen beträgt aktuell 55,3 Millionen Euro.

„Der Betrieb der Spareinrichtung ist ein wichtiges Instrument unserer Geschäftspolitik“, erläutert Annett Schiele, Finanzvorstand des Leipziger Unternehmens. „Wir stärken dadurch unsere Finanzkraft, können Kosten sparen, indem wir teure Bankdarlehen ablösen, und sind unabhängiger von Kreditinstituten bei der Sanierung und Modernisierung unserer Bestände. Das kommt wiederum unseren Mitgliedern als Eigentümer der Genossenschaft zugute.“

Auf der anderen Seite bietet die Spareinrichtung die Chance zur sicheren und nachhaltigen Geldanlage einschließlich vergleichbar günstiger Zinskonditionen. Angeboten werden drei verschiedene Produkte: Sparbuch, Wachstumssparen und Festzinssparen. Letzteres ist am beliebtesten und wird vorrangig von langjährigen Stammkunden genutzt. Neue Mitglieder probieren gern das Kindersparbuch aus, bei dem ein Willkommensbeitrag von 20 Euro gezahlt wird.

„Verwahrgebühren – also den sogenannten Negativzins – mussten wir zu keinem Zeitpunkt erheben“, so Annett Schiele. Die Spareinlagen sind durch unbeliehene Grundstücke, die gute wirtschaftliche Situation der Genossenschaft und die Sicherungseinrichtungen beim GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen gesichert. Spekulative Anlagen tätigt die Lipsia mit dem Geld ihrer Sparer nicht.

„Es freut mich sehr zu sehen, was wir in den vergangenen 20 Jahren mit der Spareinrichtung erreicht haben“, sagt Dr. Kristina Fleischer. Als langjähriges hauptamtliches Vorstandsmitglied war sie an deren Gründung wesentlich beteiligt. „Wir konnten dadurch nicht nur ein Alleinstellungsmerkmal am Leipziger Wohnungsmarkt erlangen, sondern auch die Mitgliederbindung merklich erhöhen. Bereits nach einem Monat betrug das Sparvolumen fast eine Million Euro. Dass es heute mehr als 55 Millionen Euro sind, ist auch ein Zeichen des Vertrauens und der Verbundenheit mit der Lipsia.“

In Deutschland existieren circa 1.900 Wohnungsgenossenschaften, aber nur 47 verfügen über eine Spareinrichtung. Die Voraussetzungen zur Gründung sind anspruchsvoll: Erforderlich ist eine Erlaubnis der Bankenaufsicht BaFin sowie regelmäßiges Reporting an die Behörde. Jährlich erfolgt ein Aufsichtsgespräch bei der Bundesbank und Vorstandsmitglieder müssen die Eignung als Bankleiter für Spareinrichtungen nachweisen.