Spareinrichtung der Lipsia wird 15 Jahre

Sparen-Bauen-Wohnen – 15 Jahre Alternative zum klassischen Sparbuch
Spareinrichtung der Lipsia wird 15 Jahre +++ Gewinn für viele statt Profit für wenige +++ Investition in Substanz statt Geldverleih und Finanzprodukte

Spareinrichtung der Lipsia wird 15 Jahre alt

Spareinrichtung der Lipsia wird 15 Jahre +++ Gewinn für viele statt Profit für wenige +++ Investition in Substanz  statt Geldverleih und Finanzprodukte

Erhalt der Genehmigung zum Betreiben der Spareinrichtung am
Erhalt der Genehmigung zum Betreiben der Spareinrichtung am  21.03.2002

Unspektakulär feierte eine bemerkenswerte Institution 15jähriges Jubiläum – die Spareinrichtung der WG “Lipsia“ eG. Vorstand Dr. Kristina Fleischer resümiert: “Wir haben mit unserer Spareinrichtung 15 Jahre eine Erfolgsgeschichte für unsere Mitglieder geschrieben.“ In Deutschland existieren 1.837 Wohnungsgenossenschaften – aber nur ganze 47 verfügen über eine Spareinrichtung. Die Voraussetzungen zu Gründung sind denn auch anspruchsvoll: erforderlich ist eine Erlaubnis der Bankenaufsicht BaFin sowie ein monatliches Reporting an die Behörde.  Jährlich  erfolgt ein  Aufsichtsgespräch bei der Bundesbank, Vorstandsmitglieder müssen die Eignung als Bankleiter für Spareinrichtungen nachweisen.

Dr. Fleischer erklärt die Vorteile des Aufwandes: “Zum einen bekommen unsere Mitglieder durchschnittlich höhere Zinsen für Spareinlagen als bei anderen Banken. Gleichzeitig müssen wir für die Einlagen, mit denen wir arbeiten können, weniger Zinsen zahlen als wenn wir das Geld bei einer Bank beschaffen müssten.“

Eröffnung der Spareinrichtung am 09.09.2002
Eröffnung der Spareinrichtung am 09.09.2002

Das Geld der Lipsia-Spareinrichtung  wurde z.B. für den Neubau der “Kulkwitzer See-Terrassen“  und die Modernisierung der Gebäude Uranusstraße eingesetzt. Ebenso konnten teure Bankkredite abgelöst und so Kosten gespart werden.

“Bereits einen Monat nach Gründung hatten wir 1 Mio. Euro Spareinlagen unserer Mitglieder“ betont Dr. Fleischer. Ende August 2017 verfügte die Spareinrichtung über ca. 59 Mio. Euro Spareinlagen. Davon werden ca. 20-25% als flüssige Mittel vorgehalten, ein Teil wird in Festgeldern systemrelevanter Banken angelegt und ein anderer Teil fließt in Genossenschaftsprojekte. Mitglieder können zwischen den Varianten Sparbuch, Festzinssparen und Wachstumssparen wählen.

Begrüßung der ersten Sparer
Begrüßung der ersten Sparer

Die Sicherheit der Einlagen wird mehrfach gewährleistet. Zum einen bürgt die wirtschaftliche Kraft der WG “Lipsia“ eG – bei einer Bilanzsumme von 316 Mio. Euro verfügt die Genossenschaft über ein Eigenkapital von ca. 160 Mio. Euro bei hoher Finanzreserve und Immobilienvermögen als Sicherheit. Darüber hinaus ist die WG “Lipsia“ eG Mitglied beim Selbsthilfefonds des GdW zur Sicherung von Spareinlagen.

Nach 15 Jahren resümiert Dr. Kristina  Fleischer: “Mir persönlich war immer der Genossenschaftsgedanke wichtig, vor allem, dass mit dem Geld der Besitzer unserer Genossenschaft – nämlich aller Mitglieder – nicht spekuliert oder Profit gemacht wird. Es kommt ihnen unmittelbar wieder zu Gute: als Ertrag auf ihr Gespartes oder zur Wertsteigerung ihrer Häuser.  Das ist meine Vorstellung von Nachhaltigkeit.“